Energieberater
Ostfriesland

Als Ingenieurbüro mit Sitz in Aurich sind wir Ihr Energieberater für die gesamte Region Ostfriesland. Von Emden bis Norden, von Leer bis Wittmund – wir kommen zu Ihnen.

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Unser Beratungsgebiet

Die gesamte Region Ostfriesland

Als Ingenieurbüro mit Sitz in Aurich sind wir in der gesamten Region Ostfriesland tätig – von der Küste bis ins Binnenland. Wir beraten Hausbesitzer, Vermieter und Unternehmen persönlich vor Ort.

Aurich
Heimatstandort
Emden
Kernregion
Leer
Kernregion
Wittmund
Kernregion
Norden
Nordseeküste
Esens
Nordseeküste
Wiesmoor
Landkreis Aurich
Großefehn
Landkreis Aurich
Unsere Leistungen in Ostfriesland

Was wir für Sie tun

Als dena-eingetragenes Ingenieurbüro beraten wir in ganz Ostfriesland – unabhängig, persönlich und mit vollständiger Förderbegleitung von der ersten Idee bis zur ausgezahlten Förderung.

Ostfriesland umfasst die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden – von der Küste bis ins moorgeprägte Binnenland. Diese ganze Region ist unser Beratungsgebiet: Wir kommen persönlich zu Ihnen, ob in der Stadt oder im Dorf, und kennen die Bandbreite der Bausubstanz vom denkmalgeschützten Giebelhaus bis zum Effizienzhaus. Eine Anfahrt aus der Region statt anonymer Hotline – das ist unser Anspruch.

Energieberatung

Vor-Ort-Termin, Bestandsaufnahme und individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) – bis 50 % BAFA-gefördert.

Sanierungsfahrplan iSFP

Individueller Sanierungsfahrplan für Ihr Gebäude – Schritt für Schritt zur Effizienz, bis 50 % gefördert.

Förderberatung KfW & BAFA

Vollständige Antragstellung – wir holen das Maximum an Förderung für Sie heraus.

Fachplanung & Baubegleitung

Wärmeschutz, Heizlastberechnung, Lüftungskonzept und Baubegleitung, die die Förderung sichert – inklusive Blower-Door-Test mit eigenem Messgerät.

QNG-Zertifizierung

Als akkreditierter QNG-Auditor stellen wir das Qualitätssiegel aus – Pflicht für maximale KfW-Neubauförderung.

Energieausweis

Bedarfs- und Verbrauchsausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude – schnell und rechtssicher.

Sanierung & Neubau in Ostfriesland

Zwei Wege. Eine klare Beratung.

01 · Sanierung

Bestand modernisieren

Altbau in Ostfriesland? Wir analysieren Ihr Gebäude, erstellen den individuellen Sanierungsfahrplan und begleiten Sie durch alle Maßnahmen – von der Dämmung bis zum Heizungstausch.

02 · Neubau

Klimafreundlich bauen

Neubau in Ostfriesland? Als akkreditierter QNG-Auditor begleiten wir Sie zum Effizienzhaus 40 NH mit QNG-Siegel – Voraussetzung für die maximale KfW-Förderung und die steuerliche Sonder-AfA.

  • → KfW 297/298 Klimafreundlicher Neubau
  • → QNG-Zertifizierung (BNK/BNG-Audit)
  • → Fachplanung & Baubegleitung
  • → Steuerliche Sonder-AfA § 7b EStG
Marcel Rose – Energieberater Ostfriesland
Marcel Rose · M.Sc.
Inhaber · Energieberatung Rose

» Ostfriesland ist meine Heimat. Ich kenne die Gebäude, die Menschen und die Region – und berate Sie persönlich vor Ort, ohne Umwege.

  • Wirtschaftsingenieur (M.Sc.)
  • Mitglied der Ingenieurkammer Niedersachsen
  • Energie-Effizienz-Expertenliste der dena
  • Zertifizierter QNG-Auditor (BiRN)
Häufige Fragen

Was Sie wissen möchten

Welche Orte in Ostfriesland betreuen Sie?

Wir sind in der gesamten Region tätig – Aurich, Emden, Leer, Wittmund, Norden, Esens, Wiesmoor, Großefehn und Umgebung. Einfach anfragen – wir kommen zu Ihnen.

Was kostet die Erstberatung?

Die erste Beratung ist kostenlos. Wir schauen uns Ihre Situation an und sagen Ihnen ehrlich, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Welche Förderungen gibt es für Sanierung und Neubau?

Für Sanierungen gibt es BAFA BEG EM, KfW 261 und KfW 458. Für Neubauten KfW 297/298 – mit QNG-Siegel bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit. Wir prüfen die optimale Kombination für Sie.

Übernehmen Sie die Antragstellung?

Ja – wir übernehmen die vollständige Antragstellung bei KfW und BAFA und begleiten Sie bis zur Auszahlung.

Gebäudebestand und Beratung in Ostfriesland

Der ostfriesische Gebäudebestand hat eine gemeinsame Signatur: zweischaliges Klinkermauerwerk mit Luftschicht, geprägt vom Küstenklima mit hoher Schlagregenbeanspruchung und beständigem Wind. Unser Einzugsgebiet umfasst die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden – vom Einfamilienhaus bis zum Gewerbebau, von der Einzelmaßnahme bis zum QNG-zertifizierten Neubau.

Zweischaliges Klinkermauerwerk: der Regelfall in Ostfriesland

Wer in Ostfriesland ein Haus aus den 1950er- bis 1970er-Jahren besitzt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht. Das ist eine gute Nachricht: Die Einblasdämmung der Kerndämmung ist dann meist der wirtschaftlichste erste Schritt – geringe Kosten, kurze Bauzeit, keine Veränderung der Fassade.

Vorausgesetzt, die Außenschale ist intakt und die Luftschicht ausreichend breit und frei von Mörtelbrücken. Das lässt sich nicht aus Baujahr und Bauplan ableiten, sondern nur mit einer Bohrkernprobe vor Ort. Genau das machen wir, bevor wir etwas empfehlen – eine verfüllte Luftschicht in einem Haus mit durchfeuchteter Außenschale ist ein teurer Fehler.

Küstenklima: Wind, Schlagregen, milde Winter

Ostfriesland hat mildere Winter als das Binnenland, aber deutlich mehr Wind und Schlagregen. Für die Planung heißt das dreierlei. Erstens rechnet sich eine Wärmepumpe hier oft besser, als Eigentümer erwarten – die Jahresarbeitszahl profitiert von den vergleichsweise hohen Außentemperaturen im Winter. Zweitens ist die Luftdichtheit der Gebäudehülle wichtiger als anderswo: Undichtigkeiten, die im Binnenland kaum auffallen, werden bei Dauerwind zu spürbaren Wärmeverlusten. Drittens braucht der Schlagregenschutz Aufmerksamkeit, gerade bei Innendämmung.

Wir rechnen mit den realen Randbedingungen der Region statt mit Katalogwerten – bei der Heizlast ebenso wie beim Feuchteschutz.

Kommunale Wärmeplanung: In Ostfriesland sehr unterschiedlich weit

Die häufigste Frage, die uns derzeit gestellt wird, lautet: Wärmepumpe jetzt – oder auf ein Wärmenetz warten? Die Antwort hängt davon ab, wo Sie wohnen, denn die Kommunen sind sehr unterschiedlich weit. Für Esens und Moormerland liegen beschlossene Wärmepläne vor. Für Leer, Emden und Norden liegen Ergebnisse vor, die Beschlussfassung ist teils noch offen. In Wittmund, Wiesmoor und Großefehn läuft die Aufstellung noch; hier gelten die Fristen des Niedersächsischen Klimagesetzes.

Entscheidend für Sie ist, in welchem Gebiet Ihr Haus liegt: Ist ein Wärmenetz geplant, kann Warten sinnvoll sein – ist keines vorgesehen, sollten Sie nicht auf etwas warten, das nicht kommt. Der Zeitfaktor kostet dabei Geld, denn der Klimageschwindigkeits-Bonus beim Heizungstausch sinkt ab Februar 2027 halbjährlich und entfällt im August 2028 ganz. Wir ordnen Ihr Gebäude ein und rechnen beide Szenarien durch.

Moor, Marsch und Geest: warum der Untergrund zählt

Ostfriesland ist geologisch dreigeteilt: Marschböden entlang der Küste und der Flüsse, ausgedehnte Moorflächen im Binnenland, dazwischen die Geestrücken. Das ist kein Exkurs, sondern praktisch relevant. Der Untergrund entscheidet über die Eignung von Erdwärme – auf Moorböden ist eine Sondenbohrung oft aufwendiger oder ausgeschlossen – und über den Umgang mit Feuchte in Keller und Bodenplatte.

Dazu kommt die generell hohe Luftfeuchtigkeit in Küstennähe. Wird ein Gebäude nach Fenstertausch oder Dämmung dichter, steigt das Schimmelrisiko, wenn kein Lüftungskonzept mitgedacht wird. Wir planen das mit ein, statt es später reparieren zu müssen.

Gulfhöfe und Denkmäler

Der Gulfhof prägt die ostfriesische Kulturlandschaft wie kein zweiter Gebäudetyp – und er stellt bei der Sanierung eigene Anforderungen: große Volumina, oft nur teilweise beheizt, historische Konstruktionen, häufig Denkmalschutz. Außendämmung scheidet meist aus, der Weg führt über Innendämmung, Dach und oberste Geschossdecke, Fenster im Bestandsraster und die Anlagentechnik.

Wichtig zu wissen: Für Baudenkmäler und erhaltenswerte Bausubstanz gibt es mit dem Effizienzhaus Denkmal eine eigene Förderstufe mit reduzierten energetischen Anforderungen. Und schlecht geplante Innendämmung ist eine der häufigsten Schadensursachen im Altbau – wir rechnen den Feuchteschutz durch, bevor gebaut wird.

Neubau: PV-Pflicht in Niedersachsen

Wer in Ostfriesland neu baut, muss die Photovoltaik-Pflicht nach § 32a der Niedersächsischen Bauordnung beachten – sie gilt seit 2025 auch für neue Wohngebäude. Das ist planerisch früh zu berücksichtigen, weil Dachform, Ausrichtung und Statik davon abhängen.

Für die Förderung kommt der zweite Baustein dazu: Die maximale KfW-Neubauförderung setzt das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude voraus. Als akkreditierter QNG-Auditor stellen wir es selbst aus – Sie brauchen dafür kein zweites Büro.

Gewerbe und Nichtwohngebäude

Ostfriesland ist nicht nur Wohnbestand: Häfen, Werften, Landwirtschaft, Tourismus und Handwerk bringen viele Nichtwohngebäude mit sich – Hallen, Verwaltung, Praxen, Beherbergungsbetriebe. Für diese Gebäude gilt eine eigene Förderlogik mit eigenen Anforderungen, von der Energieberatung nach DIN V 18599 bis zum Effizienzgebäude-Kredit. Alle Konditionen finden Sie auf unserer Seite Fördermittel Nichtwohngebäude.

So arbeiten wir in Ostfriesland

Wir kommen zu Ihnen – persönlich, nicht per Hotline. Nach der Bestandsaufnahme vor Ort erhalten Sie eine ehrliche Einschätzung, welche Maßnahmen sich rechnen und welche nicht, in welcher Reihenfolge sie sinnvoll sind und welche Förderung dazu passt. Auf Wunsch übernehmen wir die vollständige Antragstellung bei KfW und BAFA und begleiten Sie bis zur Auszahlung.

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